Absolvent 2014
Seok Young Kim
Den mit 1.000.-€ dotierten Danner-Klassenpreis vergaben die Juroren David Bielander (Künstler, München), Benedikt Fischer (Burg Giebichenstein Halle) und Dr. Melitta Kliege (Neues Museum in Nürnberg) damit im zweiten Jahr an René Martin, der sich den Preis 2013 mit Markus Pollinger teilte.
Mit dem Tafelgerät – bestehend aus Tellern und Tassen – wird innerhalb des Diskurses der Klasse Gold- und Silberschmieden an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg ein pointierter Weg beschritten, so die Jury. Die traditionellen technischen Prozesse und Materialien werden im Bewusstsein der Tradition und der Dogmen der Zunft überraschend und verblüffend zusammengebracht: die Technik des Treibens wird auf Kunststoff angewendet. Das industriell gefertigte Massenprodukt des Kunststoffgeschirrs wird individualisiert und „beseelt“. Durch die Intervention des Schmiedens entsteht aus einzelnen Objekten ein Ensemble, gleichzeitig entstehen auch überzeugende Einzelstücke. Ausgangspunkt sind belanglose Waren (Kunststoff-Essgeschirr) aus industrieller Massenfertigung, die innerhalb der Produktgeschichte ein anonymisiertes Design reflektieren. Durch die Bearbeitung von René Martin findet eine Verwandlung in andere Materialanmutungen statt. Eine Ambivalenz in der Erfahrung der Identität der Gegenstände gelingt.
Klassenbesprechung: Mittwoch, 10 Uhr
Einzelbesprechung: nach Vereinbarung
Sprechzeiten und Mappentermine: nach Vereinbarung
Kontakt: mackert(at)adbk-nuernberg.de
Alexander Blank
Mittwochs, wöchentlich
Benjamin Lignel
10.04.2014 / 22.05.2014 / 23.05.2014
Jeweils 10.00 Uhr
Benedikt Fischer
08.05.2014, 19.00 Uhr
Jing He
05.06.2014, 10.00 Uhr
Noon Passama
05.06.2014, 11.00 Uhr
08.05.2014, 10.00 Uhr
Begleitung: Suska Mackert, Alexander Blank
Semesterabschlussbesprechung: Alexander Blank, Benjamin Lignel, Suska Mackert, Ruudt Peters (External Critic)
„Errors, like inventions, are a ‚difference we can recognize‘. Errors are most easily identified against the background of repetition: they can only exist in comparison to a 'good copy' (whether actual or imagined). We recognize inventions, meanwhile, in comparison to the forms or mechanisms they update. In short, both errors and inventions are linked to specific technological and stylistic cannons.“
Benjamin Lignel
This workshop's focus was on objects we use at the table, and it looked at the table as a place for social engagement and interaction. During the 4 days of the workshop we tried to work in an open way, exploring ideas and trying things without too much immediate concern of what this will result in : process before product. This working method is called Thinking Through Making and is based on the idea of using the making process as an integral part of developing ideas.s It is a process that allows space for things to happen along the way, and for chance, coincidence, errors and mistakes to contribute to the work in an interesting and constructive way. We used 4 days to generate ideas, test them and develop a series of 3D sketches / models that support the "error project" and extend on the work that your were doing with the other lecturers. On the 5th day we had a presentation of this process and we discussed the workshop week.
Klassenbesprechung: Mittwoch, 10 Uhr
Einzelbesprechung: nach Vereinbarung
Sprechzeiten und Mappentermine: nach Vereinbarung
Kontakt: mackert(at)adbk-nuernberg.de
Alexander Blank
Mittwochs, wöchentlich
Workshop I – Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine
Benjamin Lignel
07.11.2013 / 05.12.2013 / 09.01.2014
Jeweils 10.00 Uhr
Workshop II – Thinking through Making
Manon van Kouswijk
09.12.2013 - 13.12.2013
Täglich ab 10.00 Uhr

Alexander Blank, Benjamin Lignel, Suska Mackert
External Critic: Ruudt Peters
05.02.2014, 10.00 Uhr
Alena Alexandrova
21./22.11.2013 Jeweils 10.00 Uhr
www.grassimesse.de
www.facebook.com/frischesdesign
www.frischesdesign.blogspot.de
„Frisches Design“ ist eine Plattform für Produktdesign in Nürnberg und wurde 2011 mit dem Ziel gegründet, aktuelles, visionär geprägtes Design in städtebaulich und künstlerisch interessantem Kontext zu präsentieren. Nach dem schönen Erfolg der letzten beiden Jahre findet am 14. und 15. September 2013 zum dritten Mal „Frisches Design“ in Nürnberg statt - diesmal größer, frischer, neuer im ehemaligen Quelle-Versandhaus an der Fürther Straße 205. „Frisches Design“ ist eine Messe für Interior-, Produkt-, Mode- und Schmuckdesign. Veranstalter ist Frisches Design & neoos Creativ Forum. Ausstellungsort ist Quelle.
www.marianne-brandt-wettbewerb.de
Susanne Schwarz, Studentin in der Klasse Freie Kunst/ Gold- und Silberschmieden, wurde beim Marianne Brandt Wettbewerb sowohl mit dem Hauptpreis in der Kategorie Produktdesign als auch mit dem Sonderpreis von Alessi ausgezeichnet. Für ihre Arbeit "Papier tragen" hat Susanne Schwarz mithilfe von Lasertechnik Schmuckstücke aus Papier und dem Kunststoff Tyvek geschaffen, die sehr beweglich und trotzdem haltbar sind. "Das poetische an dieser Arbeit ist, dass es Flüchtigkeit in ein Thema bringt, das normalerweise mit Beständigkeit verbunden wird" urteilte Jurymitglied Saskia Diez. Der internationale Wettbewerb richtet sich an Designer und Fotografen und steht unter dem Motto der "Poesie des Funktionalen". Unter 300 Bewerbungen waren in diesem Jahr 70 Teilnehmer aus 20 Ländern ausgewählt worden. Bis zum 1. Oktober sind die Preisträger im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz zu sehen, bevor sie in Tokio, Oslo, Berlin und Leipzig gezeigt werden.